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Resümee einer Reiseteilnehmerin - für alle, die die Reise verpasst haben:

 

Tanzen erweckt Lebensfreude - und grenzenlose Neugier!

 

So jedenfalls bei unserer geschätzten AWO-Ilona, die zur Tanzreise 2019 einlud nach Marokko. Marokko ? ? ?

 

Verspricht nicht schon der Klang des Wortes ein bittersüßes Geheimnis - erinnert er nicht an vergessene Märchen aus 1000 und einer Nacht?

 

Also: Adieu Europa - Willkommen in Nordafrika !

 

Gleich nach dem ersten Glas marokkanischem Pfefferminztee tauchen wir ein in den magischen Zauber, der uns für ganze 10 Tage gefangen hält. Schuld daran sind die von Rahma mit Feingefühl ausgewählten Unterkünfte: wunderbare Riads, palastähnliche Häuser mit Räumen und Bädern wie aus dem orientalischen Bilderbuch. Stille mit Stiel, die verzaubert.

 

Überall - ob in Fez, Rabat, Marrakesch oder Essaouira- üppig Frühstücksbüffets mit diversen Köstlichkeiten. Später dann ein wenig Bein- und Kopfgymnastik beim Tanzen, danach der Start zum Bildungs- und Besichtigungsprogramm, zum Glück immer mit einheimischen kompetenten Führern. Und Kunstschätze gibt es in überschwänglicher Zahl. Zu zahlreich sind sie, um einzeln aufgeführt zu werden.

 

Ich jedenfalls bin hin und weg von der überschwänglichen Fülle in den schier nimmer enden wollenden Souks!!!

Mit Worten kaum zu beschreiben sind die faszinierenden Farben, orientalischen Düfte und fremdartigen Geräusche!!!

Dazu fünfmal am Tag die klangvolle Stimme des Muezzins, der die Gläubigen zum Gebet auffordert.

 

Wir Flaneure können mittelalterliche Exotik ebenso entdecken wie die glitzernde Luxuswelt eines modernen Touristenparadieses. Überschäumender Reichtum neben anrührender Bedürftigkeit - sprich für uns Europäer: erbarmungswürdige Armut, die mich beschämt und betroffen macht. (Nicht nur bei Katzen - ebenso bei Menschen!) Also: viel Licht und viel Schatten.

 

Jedoch stolz und schier unverwüstlich sind sie, die Menschen im "Land der untergehenden Sonne". Und sie bieten viel: mühelos gelingt das Eintauchen in eine meditativ entspannte Erlebniswelt, gepaart mit dem Spektakel auf dem Djemaa el Fna in Marrakesch, das den Markt in die UNESCO-Liste der "Meisterwerke des mündlichen und immatriellen Erbes der Menschheit“ gebracht hat - oder auch in Essaouira unser eigenes Hully Gully auf der Dachterrasse mit dem Blick auf den wogenden Ozean und seinen im Dunst versinkenden Palmenstrand.

Ich kann mich nicht satt sehen am ewigen Spiel der Wellen. Entspannung pur.

 

Dies alles und noch Vieles, vieles mehr muss erhalten und geschützt werden, darf NICHT untergehen in der Angleichung an die europäische Lebensweise. Der Schmelztiegel der orientalisch-afrikanischen Welt führt auch zurück zu unseren Wurzeln. Erdet. Stellt unsere satte Behäbigkeit in Frage, rüttelt ein wenig auf zum Umdenken und Konzentrieren auf das Wesentliche. Das Wesentliche ist nichts anderes als Überleben.

 

In den alten arabischen Märchen heißt es, dass jeder Innenhof ein Sinnbild für das Universum ist: mit seinen vier Seiten, die für die vier Himmelsrichtungen stehen, dem Himmel als Kuppel und dem sprudelnden Wasser als Tiefe.

Zwischen der Wüste, die die Häuser nach außen sind, und dem Paradiesischen ihres Innern - ein Symbol für die Vergänglichkeit des äußeren Scheins und die Ewigkeit des inneren Seins, wie es der Koran lehrt.

 

Wir besuchten auch das kleine und doch großartige Berbermuseum im Jardin Majorelle in Marrakesch, in dem Kunsthandwerk und Alltagsgegenstände zu bestaunen sind. Überhaupt: die Berber, "sie leben in diesem Land ein bisschen in den Wolken, irgendwie nicht ganz auf der Erde“. Und außerdem: „Alles Gute kommt aus den Wolken, dem Himmel: Der Regen für die Felder, die Sonne, der Mond."

 

Und wenn ich was gelernt habe auf Ilonas orientalischer Tanzreise, dann dies, dass das Leben auch anders gehen kann. Spontan zu sein wie unsere liebe Rahma, begeisterungsfähig und immerzu bemüht, die Liebe zu ihrem Heimatland zu erwecken. Es ist ihr gelungen.

 

Und auch das Geburtstagskind Ilona bietet viel in dieser Glitzerstadt inmitten der Wüste: ein üppiges 3-Gänge-Menü in einem Nobel-Lokal aus dem 17. Jahrhundert, in meinem Merian-Heft mit Photo und Bericht empfohlen. Alfred Hitchcock drehte hier Szenen für: "Der Mann, der zuviel wusste ". (Nach Rick’s Café in Casablanca wieder ein Filmschauplatz). Unvergesslich wird mir das überaus flotte Tänzchen des Geburtstagskindes sein - und die sechs Kerzenlichter auf der Geburtstagstorte, die wir tags darauf verschmausten!

 

Erwähnenswert ist, dass der Nobelschuppen von zwei Frauen geführt wird und nur alleinstehende Frauen in der Küche arbeiten, um ihnen eine Existenz zu gewähren, denn eine Frau ohne Mann gilt im Islam nichts. Die Männer waren nur dazu da, die schweren Tajine-Tonschüsseln zu den Gästen zu tragen. (Und um mit den Gästen ganz schön wild zu tanzen!) Lebensfreude pur. Ein Hoch auf unsere nun 60jährige Ilona. Ein Hoch auf das Leben. Ein Hoch auf Marokko! Wir wünschen von Herzen noch viele, viele weitere Jahre.

 

Also: "Der Prophet hatte kein Problem mit erfolgreichen Frauen".

Außerdem steht im Koran, das Paradies liege unter den Füßen einer Frau. So what?

 

Und was bringen wir sonst noch mit nach Europa? Natürlich die Erinnerung an eine grandiose Landschaft, an die Ziegen im Arganbaum, den Ritt auf einem Esel und später dann auf dem Dromedar, das Körperpeeling im Hamam, die Freude an exotischen Gewächsen in Parks und in den Gärten, die süße Fülle des Kaktusfeigen-, Granatapfel- und Orangensaftes. Überall frisch gepresst und einfach unbeschreiblich köstlich.

 

Außerdem andere Kleinigkeiten wie farbintensive Tücher, silberne Teekannen, Tabletts aus Zedernholz, Taschen und Rucksack aus Schaf- und Kamelleder, Ledergürtel, orientalische Lämpchen und diverse Gewürze, duftende Tees und Aromaöle, Arganöle und Arganseifen, Duftsteine gegen Motten und Salben für die Schönheitspflege sowie silberne Ringlein als Andenken. Und als absoluter Clou: ein von allen bestaunter Berber-Teppich für das schwarze Sofa von Anita. Fantastisch!

 

Viel ließe sich noch erwähnen, doch nun ist Schluss. Basta.

Marokko brachte viel Himmlisches und Irdisches.

Aber es war herrlich.                                                                                         

 

 

 

 

 

 

 

 

Und das war die Reise:

 

TANZ UND GENUSSREISE MAROKKO im Herbst 2019

 
Kommen Sie mit in das Land des Zaubers und der Gefühle. Hier verschmelzen orientalische Kultur, islamische Tradition und europäische Moderne auf einzigartige Art und Weise. Gastfreundschaft wird großgeschrieben.

 

Marokko hat viele schillernde Gesichter. Es gibt Wüstenlandschaft und Skigebiete. Wir sehen auf unserer Reise viele landschaftliche Gegensätze: traumhaft schöne Strände, gewaltige Bergregionen und bizarre Felsformationen sowie fruchtbare Oasen und Weinanbaugebiete. Entdecken Sie in den ehemaligen Königsstädten prunkvolle Paläste, prächtige Moscheen, elegante Boulevards, typisch marokkanische Kasbahs und natürlich die bunten Basare der Medinas.

 

Mein Angebot zum unschlagbaren Preis von 950 Euro:

 

13 Tage: Montag, 30.09. – Samstag, 12.10.2019

 

mit Übernachtung im Doppelzimmer incl. Frühstück, ständige Reisebegleitung und Tanzangebot 2-3 Std. täglich nach Absprache

 

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(Vorschlag für Flug: Frankfurt/Hahn-Fes   11:45-13:55 h)
Transfer zum Hotel, Besichtigung Fes                             

Besichtigung Meknes                                                    

vormittags Fes, Weiterfahrt nach Rabat                                      

Besichtigung Rabat                                              

Besichtigung Casablanca, Weiterfahrt nach Marrakech

Besichtigung Marrakech                              

Besichtigung Marrakech                                 

Ausflug (optional) ins Gebirge und Marokkoabend         

Bummeln in Marrakech, Weiterfahrt ans Meer             

Tag am Strand                                                     

Ausflug nach Safi / Rahmas Heimatstadt               

Tag am Strand                                             

Rückfahrt nach Marrakech
(Vorschlag für Flug: Marrakech-Frankfurt/Hahn   15:10-19.45 h)

Ü Fes

Ü Fes

Ü Rabat

Ü Rabat

Ü Marrakesch

Ü Marrakesch

Ü Marrakesch

Ü Marrakesch

Ü Essaouira

Ü Essaouira

Ü Essaouira

Ü Essaouira

 

 

 

 

 

Bei diesem Reiseprogramm werden die alten Königsstädte Fes, Meknes, Rabat und Marrakech besucht. Zum Abschluss verbringen wir ein paar erholsame Tage am Meer. Hier besteht die Möglichkeit, individuell noch zu verlängern.

 

Zwischendurch wird nach Lust und Laune mit Ilona getanzt. Vermutlich gleich morgens nach dem Frühstück – oder auch in den Abendstunden. Das wird nach Befinden entschieden.

 

Wir haben mit unserer Reiseleiterin Rahma eine landeskundige Begleitung, die uns viel erklären und zeigen kann. Ein eigener Bus steht uns inkl. Fahrer zur Verfügung.

 

Das Essen in Marokko ist günstig, man sollte mit 10 bis max. 20 € pro Tag auskommen.

 

Flüge müssen selbst gebucht werden. Wir empfehlen die Direktflüge von Ryan Air und organisieren für diese auch den Transfer. Aktuell beträgt der Preis incl. 20 kg Freigepäck ca. 275 €.

 

 

 

 

INFORMATIONEN ZU DEN

SEHENSWÜRDIGKEITEN UNSERER REISEROUTE

 

 

FES 

 

Besuch der Medina und Souks. Entdeckung der Medersa Attarine und Nejjarine mit seinem wunderschönen Brunnen, der mit Mosaiken, Holz und behauenem Gips dekoriert ist. Fotopause an der Esplanade vom Königpalast, um das wunderschöne vergoldete Tor zu bewundern.

 

Danach Besuch der Meriniden-Grabmale, wovon nur noch einige übrig sind. Dank des Panoramas ein weiter Ausblick auf der Stadt, die ehemaligen Stadtmauern und die umgebende Landschaft. Auf Wunsch Besichtigung des traditionellen Leder- und Teppichknüpfzentrums. 

 

 

MEKNES 

 

Meknes, die Stadt der Ismailiten, lockt mit dem El Hdim Platz, Bab Lakhmiss, Bab Mansour eines der schönsten Monumentaltore in Marokko, dem königlichen Pferdestall, die Moschee und das Mausoleum Moulay Ismail.

 

 

RABAT

      

Rabat ist die Hauptstadt des Königreichs. Hier können wir den Hassanturm, das Mausoleum Mohamed V, den Königspalast und die Kasbah des Oudayas besichtigen, die wunderschöne Altstadt mit ihren engen Gassen, die im Kontrast zu den großen Boulevards steht. 

 

 

CASABLANCA

 

Casablanca ist die größte Stadt des Landes und die drittgrößte Stadt Afrikas. Die 1993 fertig-gestellte Moschee Hassan II ist die fünftgrößte Moschee der Welt und bietet Platz für 25.000 Personen. Das Minarett ist mit 210 Metern Höhe das höchste Minarett und überhaupt das höchste religiöse Bauwerk.

 

 

MARRAKESCH

 

Die ehemalige kaiserliche Stadt wurde im Jahre 1062 gegründet. Wir werden den Garten von Menara sowie die majestätische Silhouette von Koutoubia oberhalb der roten Häuser, die alten erdfarbigen Paläste und den Palmenhain von Marrakesch besichtigen. Auch der Besuch des Bahia Palast ist vorgesehen, der Ende des 19. Jahrhunderts gebaut wurde.

 

Sehenswürdigkeiten sind außerdem: der riesige Platz Djema El Fna und die unendlichen Souks der Medina, wo sich tausende Gerüche vermischen. Bestaunen wir die Geschäfte der Gewürz- und Lederverkäufer, der Verkäufer von traditionellen Kleidern, der Holzverarbeiter, Schmiede und Färber. Eventuell können wir auch den Jardin Majorelle, den Garten von Yves Saint Laurent, besuchen.

 

 

ESSAOUIRA

 

Essaouira ist eine Hafenstadt mit etwa 85.000 Einwohnern an der Atlantikküste. Vor der Unabhängigkeit Marokkos wurde die Stadt auch Mogador genannt. Die gesamte Altstadt wurde im Jahr 2001 von der UNESCO als Weltkulturerbe anerkannt.

 

Ein Bummel durch die Medina ist ebenso einladend wie der kilometerlange Strand, auf dem weiter hinten die Kamele liegen und weiter vorne verschleierte Frauen neben Touristinnen im Bikini sitzen. 

 

 

SAFI

 

Die nördlich von Essaouira liegende Stadt Safi hat 350.000 Einwohner. Außerhalb der Altstadtmauern entstand im 16. Jahrhundert die portugiesische Festung Dar el-Bahr (Meeresschloss) mit in späterer Zeit hinzugefügten interessanten Bronzekanonen. Vom südlichen Turm der Festungsanlage bietet sich ein schöner Altstadtblick.

 

Sehenswert ist auch die Große Moschee.

 

(Jemaa el Kebir) mit ihrem unverputzten Minarett aus almohadischer Zeit. Sie erhebt sich an der Stelle der (möglicherweise unvollendet gebliebenen) portugiesischen Kathedrale aus dem 16. Jahrhundert.


Darüberhinaus gibt es die ebenfalls aus portugiesischer Zeit stammende, imposante Festung Borj ed-Dar (Festung der Residenz), die auch Kechla genannt wird.

 

Innerhalb der starken Mauern befinden sich eine kleine Moschee und der Palast (Dar el-Makhzen), in dem ein Keramikmuseum untergebracht ist.

  

 

MAROKKO WARTET AUF DICH!

 

 

 

 


I l o s T a n z r e i s e n
ilona.goetz@arcor.de